Klassische Klaviertrios

Freitag, 3. März 2017

 

Joseph Haydn 

Klaviertrio Nr. 39 G-Dur HOB XV:25 „Zigeunertrio“

Ludwig van Beethoven

Klaviertrio op. 11 B-Dur „Gassenhauer“

Paul Schoenfield

„Cafe Music“

 

Karl-Heinz Schultz, Violine

Tobias Galler, Violoncello

Erika Le Roux, Klavier

 

Karten gibt es zu 12€ (Vorverkauf in der vr bank) und Restkarten zu 15€ (Abendkasse). Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr mit einem Begrüßungs-Sekt der im Eintrittspreis enthalten ist; um 19:30 Uhr fängt das Konzert im Forum der vr bank Untertaunus, Mainzer Allee 19 in Taunusstein-Wehen an.

Karl-Heinz Schultz studierte in der Violinklasse von Prof. Ulf Hoelscher an der Musikhochschule Karlsruhe, nachdem er zuvor ein Klavierstudium bei Prof. Konrad Richter an der Musikhochschule Stuttgart abgeschlossen hatte. Nach seinem Violinstudium, das er mit Auszeichnung beendete, ging er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für zwei Jahre an das Cleveland Institute of Music, USA, zu Prof. Donald Weilerstein. Dieses Studium schloss er mit dem Artist Diploma ab. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland erhielt er einen Lehrauftrag als Assistent von Prof. Ulf Hoelscher an der Musikhochschule Karlsruhe. Konzertreisen als Solist mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles führten ihn nach Italien, Frankreich, Spanien, Österreich, Schweiz, Belgien, Kroatien, Slowenien, Japan, Südostasien und Brasilien. Rundfunkaufnahmen für den WDR, SWR, SDR sowie Fernsehauftritte in Belgien, Japan und Indonesien schlossen sich an. Seit 1995 ist er als koordinierter 1. Konzertmeister im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden engagiert.

Tobias Galler wurde 1972 in Vilsbiburg in Niederbayern geboren. Noch während seines Studiums an der Musikhochschule München bei Prof. Reiner Ginzel, an der Universität in Mainz bei Prof. Julius Berger und einem privaten Studium an der David-Oistrach-Akademie bei Eldar Issakadze, war er in verschiedenen (Kammer-)Orchestern in München, Wiesbaden, Pforzheim, etc. tätig, bevor er im Jahr 1999 als festes Mitglied des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden verpflichtet wurde. Ebenfalls seit dieser Zeit ist er festes Mitglied des Johann-Strauss-Orchesters Wiesbaden. Stets war ihm kammermusikalisches Musizieren, das er im Familienkreis lieben und achten gelernt hat, ein großes Anliegen. In regelmäßigen Konzerten in Wiesbaden und darüber hinaus frönt er dieser Leidenschaft in unterschiedlichsten Besetzungen mit großem Enthusiasmus.

Erika le Roux, geboren in Johannesburg/Südafrika, erhielt ihre pianistische Ausbildung bei  Barbara van Wijk, Dr. Adolph Hallis, Dr. Sofia Moshevich und Pauline Nossel, begleitet von  Studien  an  der Universität  Südafrika in Pretoria, wo sie Performers Licentiate in Klavier, in Liedbegleitung und Kammermusik erwarb. Bereits 1982  gehörte sie  zu  den  Preisträgern der Internationalen Klavierwettbewerbe in Pretoria und Montevideo. In den folgenden Jahren entwickelte sie sich zu einer der führenden  Pianisten-Persönlichkeiten ihrer Heimat, nicht nur als Konzertpianistin, sondern  auch als gesuchte Kammermusikerin und Lied-Begleiterin. Konzertreisen führten sie nunmehr nach Südamerika und Europa ( England, Belgien, Italien, Ungarn, etc.). Noch in Südafrika sammelte sie kammermusikalische Erfahrung als langjähriges Mitglied eines Klaviertrios. 1992 gewann sie den von der Unesco vergebenen  Grand Prix de la Ville de Dakar. Seit 1994 lebt sie in Deutschland und entwickelte hier eine vielfältige Tätigkeit als ebenso gesuchte wie  engagierte  Kammermusik-Pianistin und Liedbegleiterin. 1998 war sie Solistin auf der Südafrikatournee des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz und ist aufgetreten mit dem Hessisches Staatsorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz sowie zahlreichen Orchestern in Südafrika und Südamerika. Sie ist Partnerin und Coach von  namhaften Sängerinnen und Sängern wie z.B. Yvonne Naef, Eike Wilm Schulte, Sue Patchell, Nadine Secunde, Allan Evans, Gail Gilmore, John Treleaven, Fernando del Valle, Heidrun Kordes, Keith Ikaia-Purdy , u.v.a.

Sie konzertierte in Deutschland u.a. beim Schleswig-Holstein-Festival, Rheingau-Musik-Festival, Wiesbadener Maifestspiele, Wiesbadener Mozartgesellschaft, Villa Musica und RheinVokal Festival, in der Brucknerhalle Linz, Opernhaus Zürich, NDR Hannover und Tonhalle Luzern. Sie war oft tätig als Pianistin bei Meisterkursen von u.a. Brigitte Faßbaender und James Wagner. Im Rahmen der Kammermusikreihe des Hessischen Staatstheaters hat Erika le Roux seit 1994 Kammermusik in alle Besetzungen und Epochen vorgetragen. Ihre Arbeit  vervollständigt sich durch Einspielungen von CD’s und Aufnahmen bei Funk- und Fernsehanstalten.

Als Operncoach verfügt sie über eine Repertoire von über 100 Opern, von Monteverdi bis zum Klassischen Moderne und Avant-Garde. Sie fing schon in ihrer Heimat an zu dirigieren bei Produktionen der Nationalen Opernschule in Pretoria, wo sie von 1990 bis 1993 als Dozentin tätig war. In Deutschland hat sie Produktionen von Brundibar (Hans Krasa), Amahl and the Night Visitors (Giancarlo Menotti), Carmen und My Fair Lady dirigiert, sowie Petite Messe Solenelle von Rossini.

Ihre eigene Konzertreihe „Music in the English Church“ hat sich in Wiesbaden etabliert.

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