Archiv der Kategorie: Programm 2012

Märchen in Musik und Wort

Freitag, 7. Dezember 2012 19:00 Uhr

Forum der vr-Bank Untertaunus, 

Mainzer Allee 17 in Taunusstein-Wehen

Zu einem besonderen Konzert mit Lesung in der Reihe TonAArt lädt die VR Bank in Wehen, in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde, am Freitag  den 7. Dezember 2012 um 19.30 Uhr herzlich ein. Unter dem Titel „Märchen in Musik und Wort“ spielt das Taunussteiner Duo Ute Körner (Klavier) und Alexa Klockenbusch (Viola) selten gehörte Musik von Schumann, Marais, Debussy und Milhaud – im Wechsel mit Märchen aus aller Welt, gelesen, erzählt und moderiert von Reinald Klockenbusch. Ein spannender, lebendiger und auch erheiternder Abend.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf bei der VR Bank in Wehen 13 € (ermäßigt 10 €), an der Abendkasse 15 €.

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DUO SONGWAYS

Julia Oesch, Mezzosopran; Jens Barnieck, Klavier

1812 – KFC – 2012
(Kirche – Flotow – Cage)

Freitag, 21. September 2012, 18:00 Uhr

Gleich drei Jubilare bestimmen das Programm des dritten Konzertes in der Reihe tonAARt in diesem Jahr: 1812 wurde nicht nur der Opernkomponist Friedrich von Flotow geboren, auch die benachbarte Evangelische Kirche feiert im Oktober ihren 200. Geburtstag. Viele von Flotows Lieder sind verschollen und wurden von Jens Barnieck speziell für dieses Konzert zusammen getragen. Eine kleine Sensation ist die deutsche Uraufführung eines kleinen Mozart Stückes, das im Herbst 2011 auf einem Dachboden in Innsbruck gefunden wurde! Außerdem erklingt zum 100. Geburtstag des amerikanischen Komponisten John Cage die Komposition “Solo for Voice I”

Die Mitwirkenden:

Das DUO SONGWAYS: Julia Oesch (Mezzosopran) – Jens Barnieck (Klavier) ist in New York gegründet worden. Die beiden Künstler nehmen ihr Publikum mit auf Klang-Reisen durch die Jahrhunderte und über den Atlantischen Ozean in die Neue Welt. Das Duo legt seinen Schwerpunkt auf die amerikanische Liedliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts, kombiniert mit Brückenschlägen zur europäischen Liedliteratur. Julia Oesch und Jens Barnieck decken dabei ein weit gefasstes Repertoirespektrum ab, aus der Zeit Elisabeths I. bis zu Kurt Weill und von romantischer Musik Franz Schuberts über die spätromantische Musik Richard Wagners bis zu frisch komponierten Werken. Individuelle Programme („Songs of Love and Travel“, „An American Journey“, „Through a moving window“ etc.), thematische Konzerte, Entdeckungen (Musik von Friedrich Gernsheim, von Paul de Richard, Marquis d’Ivry etc.) und Uraufführungen (Paul Bowles, Ian Krouse, Philip Wharton etc.) stehen im Vordergrund. Die jahrelange Zusammenarbeit ist durch viele Liederabende und Rundfunkmitschnitte dokumentiert. Ausgezeichnet wurde das Duo Songways mit dem Liedpreis beim Internationalen Wettbewerb Debut in Meran.

Die Mezzosopranistin Julia Oesch ist international als Opern- und Konzertsängerin tätig (u.a. Staatsoper München, Venedig, Verona, Paris, Oper Zürich und Sommerfestivals wie das Tanglewood Music Center in den USA, die Salzburger Festspiele oder das Festival in Aix-en-Provence). Schwerpunkt im Opernfach sind die Partien von Richard Wagner. CD und DVD-Produktionen begleiten Julia Oeschs Karriere. Ausbildung am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt/ Main, an der Musikhochschule Detmold und an der Boston University. In zahlreichen Meisterklassen wurde der Grundstein für Julia Oeschs Erfolge bei internationalen Liederabenden gelegt. Darüber hinaus fühlt sie sich auch den Oratorien von Bach, Händel, Mozart und Verdi eng verbunden. Ihr breit gefächertes Repertoire spannt den Bogen von der Barockzeit über die Klassik bis hin zu Musical und Crossover.

www.julia-oesch.de

Jens Barnieck, Klavier. Konzerte als Solist, Liedbegleiter und Kammermusikpartner in Amerika, Europa und Asien (u. a. Konzerthaus Berlin; Ravello Festival, Italien; Europäische Festwochen Passau; Festival 2 Days and 2 Nights of New Music in Odessa; Almeida-Theatre, London; Festival Roaring Hooves, Mongolei; Performing Tangier, Marokko; Fluxus at 50, Wiesbaden). Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Verfasser von Komponistenportraits (Crawford Seeger, Ives, Mochizuki, Kubo, Tzepkolenko, St. George Tucker). Neueste Publikationen „progressive 21“ in Musik Kontexte, Thomas Phleps und Wieland Reich (Hrsg.), Münster, 2011 und „Winold Reiss und Dane Rudhyar“, (ersch. 2013). Studium an der MHS Detmold und an der State University of New York at Buffalo (USA). Stipendiat an der Cité Internationale des Arts und am Deutschen Studienzentrum Venedig. Artist-in-Residence am Virginia Center for the Creative Arts.www.jensbarnieck.de

1812

Sonntag 6. November, 18.00 Uhr

Forum der VR-Bank Untertaunus Wehen

Um den Bau der neuen Wehener Kirche 1812 haben sich mehrere Personen besonders verdient gemacht.
Zum einen der Wehener Amtmann Carl Ibell. Er führte nicht nur “sein” Amt Wehen umsichtig durch die Gefährdungen des von Krieg und marodierenden Söldnern bedrohten Landes, sondern setzte sich auch für fortschriftliche Landwirtschaftsmethoden und Hygienebestimmungen ein, um die hohe Sterblichkeit, insbesondere bei Kindern zu senken. Daneben gab er entscheidende Impulse für den Neubau der Kirche und dichtete sogar den Text der Einweihungskantate.

Ein besonderer Glücksfall ist es, daß Augenzeugenberichte vom der Bau der Wehener Kirche existieren: Ibells Tochter Caroline Forst beschreibt in ihren Lebenserinnerungen das Wehen ihrer Kindheit und geht dabei auch auf den Kirchbau ein.

Zwei weitere Personen waren ebenfalls entscheidend an den Planungen beteiligt: der damalige Pfar- rer Bender und Kaplan Schellenberg. Der Onkel des damaligen Kaplans war zu dieser Zeit Pfarrer in Bierstadt und veröffentlichte ebenfalls eine spannende Familienchronik, aus der wir zitieren werden.

Zusammen mit passender Musik aus dieser Zeit wird ein lebendiges, eindrucksvolles Bild dieser Epoche entstehen.

Renate Kohn, Lesungen

Jörg Mühlhaus, Kontrabaß

Thomas Wächter, Klavier