Archiv der Kategorie: Programm 2017

Ein Abend voller Liebe und Sommernachtsträume

Ein Abend voller Liebe und Sommernachtsträume mit Liedern von  Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss bis zu Aaron Copland.

Am Freitag, 25. August 2017 wird die in Amerika geborene und ausgebildete Wahl-Taunussteiner Sängerin Deborah Lynn Cole einen sommerlichen Liederabend voller Liebe und Sommernachtsträume in der Reihe tonAARt geben. Das Konzert ist gleichzeitig Teil des diesjährigen Taunussteiner Kultursommers.

Deborah Lynn Cole gewann den bedeutenden Gesangswettbewerb der Metropolitan Opera National Council Auditions New York und sang an den Opernhäusern in Boston, Houston, Denver und Pittsburgh verschiedene wichtige Partien ihres Fachs, bevor sie nach Deutschland kam. Hier war sie zunächst festes Ensemblemitglied an den Städtischen Bühnen Osnabrück,  und am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden. Heute ist sie freischaffend tätig und gern gesehener und gehörter Gast u. a. an der Deutschen Oper Berlin, an der Oper Frankfurt und am Nationaltheater Mannheim oder mit verschiedenen renommierten Orchestern wie z. B. den Berliner Symphonikern, dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, dem Rundfunkorchester des SWR, dem Colorado Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Turin oder dem Koreanischen Radiosymphonieorchester.

In dem Programm, das Lieder und Arien von Franz Schubert, Richard Strauss, Johannes Brahms, u.a. umfasst wird sie begleitet von Jens Barnieck.

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr mit einem Begrüßungs-Sekt, um 19:30 Uhr fängt das Konzert im Forum der vr bank Untertaunus, Mainzer Allee 19 in Taunusstein-Wehen an. Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Taunusstein-Wehen. Weitere Informationen zu dem Konzert und der Konzertreihe unter http://www.tonaart.wordpress.com.

 

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Duo Posaune und Klavier

Am Freitag 19. Mai 2017 wird ein reizvolles Duoprogramm in der Reihe tonAARt zu hören sein: Posaune und Klavier.

Auf dem Programm stehen u.a. Werke von Giovanni Martino Cesare , Carl Maria von Weber oder Ferdinand David.

Die Karten gibt es zu 12€ (Vorverkauf in der vr bank) und Restkarten zu 15€ (Abendkasse). Der Abend beginnt um 19:00 Uhr mit einem Begrüßungs-Sekt, der im Eintrittspreis enthalten ist; um 19:30 Uhr fängt das Konzert im Forum der vr bank Untertaunus, Mainzer Allee 19 in Taunusstein-Wehen an. Veranstalter ist die evangelische Kirchengemeinde Taunusstein-Wehen.

PHILIPPE SCHWARZ erhielt bereits im Alter von acht Jahren Posaunenunterricht. In den Jahren 2008 bis 2010 nahm er bei Jugend Musiziert bis zum Bundeswettbewerb teil und gewann mehrere erste Preise.
Ab 2008 war er Jungstudent an der Musikhochschule in Nürnberg bei Prof. Silvan Koopmann. Seit 2010 studiert er an der HfMDK Frankfurt bei Prof. Oliver Siefert. Vier Jahre lang war Philippe Schwarz Mitglied und Orchestervorstand des „Bayerischen Landesjugendorchesters“ und musizierte bereits vor dem Abschluss seines Studiums mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Museumsorchester Frankfurt. In den Sommern 2015 und 2016 war er Mitglied des internationalen Schleswig-Holstein Festival Orchesters und 2016 des Gustav Mahler Jugendorchesters. In diesen Orchestern spielte er unter namhaften Dirigenten wie Simon Gaudenz, Sebastian Weigele, Christoph Eschenbach oder Mariss Jansons.
Von 2011 bis 2015 hatte Philippe Schwarz einen Gastvertrag am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und von 2013 bis 2015 am Staatstheater Mainz und der Oper Frankfurt. Er tritt regelmäßig als Solist auf, zuletzt beispielsweise mit dem Oettinger Kammerorchester oder mit dem Philharmonischen Orchester Frankfurt in der Alten Oper. Seit Juni 2016 ist er Soloposaunist am Stadttheater Gießen.
Seine Ausbildung wird durch Meisterkurse von international führenden Dozenten abgerundet, so bekam er wichtige Impulse u.a. von Prof. Henning Wiegräbe, Prof. Fabrice Millicher, Prof. Branimir Slokar und Prof. Joseph Alessi.
Philippe Schwarz ist auch außerhalb der Musik engagiert, so z.B. als Gründungsmitglied eines Aidswaisenprojekts in Kenia, Präsident des Studierendenparlaments der HfMDK oder als Initiator eines Musikprojekts für Geflüchtete Jugendliche in Frankfurt.
Als Anerkennung seiner Leistungen wurden ihm verschiedene Stipendien verliehen, z.B. von der Stiftung Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt, des Richard-Wagner-Verbands und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

 

JENS BARNIECK gibt Klavierabende bei Festivals wie dem Kurt Weill-Fest im Konzerthaus Berlin, Unerhörte Musik Berlin, dem Ravello Festival, Italien, dem Festival 2 Days and 2 Nights of New Music in Odessa, beim Festival Roaring Hooves, Mongolei, den Musikfestspielen Saar, Jazz- und Klassiktage Tübingen, FLUXUS at 50 in Wiesbaden, den Europäischen Festwochen Passau, Lange Nacht der Kultur Kaiserslautern, Jüdische Kulturtage Worms, „toujours Mozart“ Offenbach, Tage für Interpretation der Hochschule für Musik Saar, dem Festival Performing Tangier in Marokko, der Harvard University, ReViewing Black Mountain College, Ashville, Deutsches Generalkonsulat New York City, Steinway Hall, New York City, USA etc.

Neben der solistischen Konzerttätigkeit ist er Liedbegleiter und Kammermusikpartner bekannter Musiker. Aufnahmen mit Jens Barnieck schließen CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen in Europa, Asien und Amerika ein (ARTE, 3sat, SWR, NBC, RAI etc.) und sind auf gängigen Downloadportalen (Spotify, Amazon, iTunes, CD Baby) erhältlich.

Jens Barnieck veröffentlich regelmäßig Künstlerbiographien (z.B. über Charles Ives, Ruth Crwaford Seeger, Karmella Tzepkolenko, Tui St. George Tucker, etc.) Mit dem Kulturwissenschaftler Frank Mehring präsentiert er Multimediaevents („Vogue Mexico“ Buch und CD Wissenschaftlicher Verlag Trier, 2016) oder „Soundtrack of Liberation“ (Buch und CD Vantild Verlag 2015). Er war Stipendiat der Bundeskulturstiftung/Land Hessen an der Cité Internationale des Arts, Paris, am Deutschen Studienzentrum Venedig und Artist in Residence am Virginia Center for the Creative Arts, USA. Jens Barnieck studierte an der Hochschule für Musik Detmold (Prof. Gregor Weichert) und an der State University of New York at Buffalo (Prof. Dr. Yvar Mikhashoff). Prägend war auch die Arbeit bei Prof. Renate Kretschmar-Fischer und Prof. Peter Feuchtwanger.

Klassische Klaviertrios

Freitag, 3. März 2017

 

Joseph Haydn 

Klaviertrio Nr. 39 G-Dur HOB XV:25 „Zigeunertrio“

Ludwig van Beethoven

Klaviertrio op. 11 B-Dur „Gassenhauer“

Paul Schoenfield

„Cafe Music“

 

Karl-Heinz Schultz, Violine

Tobias Galler, Violoncello

Erika Le Roux, Klavier

 

Karten gibt es zu 12€ (Vorverkauf in der vr bank) und Restkarten zu 15€ (Abendkasse). Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr mit einem Begrüßungs-Sekt der im Eintrittspreis enthalten ist; um 19:30 Uhr fängt das Konzert im Forum der vr bank Untertaunus, Mainzer Allee 19 in Taunusstein-Wehen an.

Karl-Heinz Schultz studierte in der Violinklasse von Prof. Ulf Hoelscher an der Musikhochschule Karlsruhe, nachdem er zuvor ein Klavierstudium bei Prof. Konrad Richter an der Musikhochschule Stuttgart abgeschlossen hatte. Nach seinem Violinstudium, das er mit Auszeichnung beendete, ging er als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für zwei Jahre an das Cleveland Institute of Music, USA, zu Prof. Donald Weilerstein. Dieses Studium schloss er mit dem Artist Diploma ab. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland erhielt er einen Lehrauftrag als Assistent von Prof. Ulf Hoelscher an der Musikhochschule Karlsruhe. Konzertreisen als Solist mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles führten ihn nach Italien, Frankreich, Spanien, Österreich, Schweiz, Belgien, Kroatien, Slowenien, Japan, Südostasien und Brasilien. Rundfunkaufnahmen für den WDR, SWR, SDR sowie Fernsehauftritte in Belgien, Japan und Indonesien schlossen sich an. Seit 1995 ist er als koordinierter 1. Konzertmeister im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden engagiert.

Tobias Galler wurde 1972 in Vilsbiburg in Niederbayern geboren. Noch während seines Studiums an der Musikhochschule München bei Prof. Reiner Ginzel, an der Universität in Mainz bei Prof. Julius Berger und einem privaten Studium an der David-Oistrach-Akademie bei Eldar Issakadze, war er in verschiedenen (Kammer-)Orchestern in München, Wiesbaden, Pforzheim, etc. tätig, bevor er im Jahr 1999 als festes Mitglied des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden verpflichtet wurde. Ebenfalls seit dieser Zeit ist er festes Mitglied des Johann-Strauss-Orchesters Wiesbaden. Stets war ihm kammermusikalisches Musizieren, das er im Familienkreis lieben und achten gelernt hat, ein großes Anliegen. In regelmäßigen Konzerten in Wiesbaden und darüber hinaus frönt er dieser Leidenschaft in unterschiedlichsten Besetzungen mit großem Enthusiasmus.

Erika le Roux, geboren in Johannesburg/Südafrika, erhielt ihre pianistische Ausbildung bei  Barbara van Wijk, Dr. Adolph Hallis, Dr. Sofia Moshevich und Pauline Nossel, begleitet von  Studien  an  der Universität  Südafrika in Pretoria, wo sie Performers Licentiate in Klavier, in Liedbegleitung und Kammermusik erwarb. Bereits 1982  gehörte sie  zu  den  Preisträgern der Internationalen Klavierwettbewerbe in Pretoria und Montevideo. In den folgenden Jahren entwickelte sie sich zu einer der führenden  Pianisten-Persönlichkeiten ihrer Heimat, nicht nur als Konzertpianistin, sondern  auch als gesuchte Kammermusikerin und Lied-Begleiterin. Konzertreisen führten sie nunmehr nach Südamerika und Europa ( England, Belgien, Italien, Ungarn, etc.). Noch in Südafrika sammelte sie kammermusikalische Erfahrung als langjähriges Mitglied eines Klaviertrios. 1992 gewann sie den von der Unesco vergebenen  Grand Prix de la Ville de Dakar. Seit 1994 lebt sie in Deutschland und entwickelte hier eine vielfältige Tätigkeit als ebenso gesuchte wie  engagierte  Kammermusik-Pianistin und Liedbegleiterin. 1998 war sie Solistin auf der Südafrikatournee des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz und ist aufgetreten mit dem Hessisches Staatsorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Mainz sowie zahlreichen Orchestern in Südafrika und Südamerika. Sie ist Partnerin und Coach von  namhaften Sängerinnen und Sängern wie z.B. Yvonne Naef, Eike Wilm Schulte, Sue Patchell, Nadine Secunde, Allan Evans, Gail Gilmore, John Treleaven, Fernando del Valle, Heidrun Kordes, Keith Ikaia-Purdy , u.v.a.

Sie konzertierte in Deutschland u.a. beim Schleswig-Holstein-Festival, Rheingau-Musik-Festival, Wiesbadener Maifestspiele, Wiesbadener Mozartgesellschaft, Villa Musica und RheinVokal Festival, in der Brucknerhalle Linz, Opernhaus Zürich, NDR Hannover und Tonhalle Luzern. Sie war oft tätig als Pianistin bei Meisterkursen von u.a. Brigitte Faßbaender und James Wagner. Im Rahmen der Kammermusikreihe des Hessischen Staatstheaters hat Erika le Roux seit 1994 Kammermusik in alle Besetzungen und Epochen vorgetragen. Ihre Arbeit  vervollständigt sich durch Einspielungen von CD’s und Aufnahmen bei Funk- und Fernsehanstalten.

Als Operncoach verfügt sie über eine Repertoire von über 100 Opern, von Monteverdi bis zum Klassischen Moderne und Avant-Garde. Sie fing schon in ihrer Heimat an zu dirigieren bei Produktionen der Nationalen Opernschule in Pretoria, wo sie von 1990 bis 1993 als Dozentin tätig war. In Deutschland hat sie Produktionen von Brundibar (Hans Krasa), Amahl and the Night Visitors (Giancarlo Menotti), Carmen und My Fair Lady dirigiert, sowie Petite Messe Solenelle von Rossini.

Ihre eigene Konzertreihe „Music in the English Church“ hat sich in Wiesbaden etabliert.